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	<title>The Post-Cardinal</title>
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	<description>Revolution und Erlösung per Schneckenpost</description>
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		<title>Hello Sparrow</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 15:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirksen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuer Blog von Wil und Dirk Borgmann. Definitely partly Post-Cardinal Style.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es war lange still um den Postcardinal. In der Zwischenzeit ist allerdings ein neuer Blog entstanden. <a href="http://hello-sparrow.de/" target="_blank">Hello Sparrow</a>.</p>
<p><a href="http://hello-sparrow.de/" target="_blank"><img class="aligncenter" title="Hello Sparrow Blog Banner" src="http://hello-sparrow.de/wp-content/uploads/2012/10/hello-sparrow-sailor_gross.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p>Damit es schneller geht, sind die Artikel dort wesentlich kürzer.</p>
<p>Damit es dann doch wieder genauso lange dauert, schreibe ich die Artikel auf Englisch. Check it out!</p>
<div align="right" style="float: right; padding: 5px 0px 0px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://postcardinal.de/2012/10/23/hello-sparrow/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Mindhacking deluxe</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 15:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirksen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab nur noch das sich unaufhörlich wiederholende „Moulinex, Moulinex, Moulinex…“. Folge: Verwirrung, üble Laune, schlechte Noten und Schnittverletzungen an den Fingern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich, dass wir als Kinder Mindhacking schon in den 70er und 80er Jahren massiv eingesetzt haben, um uns vor der Verblödung durch Parolen der Erwachsenen, insbesondere der Werbung zu schützen.<br />
Beispielsweise gab es da den Werbesong für den Küchengerätehersteller Moulinex &#8211; zugegeben eine fetzige Komposition des für die Gefühlswelten meiner Kindheit prägenden Filmkomponisten Gerd Wilden, unter anderem verantwortlich für viele Edgar Wallace Soundtracks.<br />
Wenn man dieses Stück etwa dreimal gehört hatte, und das war so gut wie unvermeidlich, hatte es sich ähnlich einer schädlichen Software ins Gehirn eingenistet. Kaum war man zu irgendeiner stumpfsinnigen Verrichtung gezwungen, bei der der Denkapparat automatisch in den Energiesparmodus wechselt – wie zum Beispiel Moos mit einem Schälmesser aus Fliesenritzen kratzen oder Hausaufgaben machen – entfaltete das Lied seine Wirkung. Die Stimmen der Sängerinnen besetzten alle, auch die ältesten, eigentlich den Urtrieben vorbehaltenen Gehirnregionen, und löschten jegliche intellektuelle und emotionale Tätigkeit aus. Es gab nur noch das sich unaufhörlich wiederholende „Moulinex, Moulinex, Moulinex…“. Folge: Verwirrung, üble Laune, schlechte Noten und Schnittverletzungen an den Fingern. Und es fehlten uns die Mittel, durch den Kauf eines Küchengeräts Linderung herbeizuführen. Wir waren schließlich noch Kinder!</p>
<p>Die Rettung bestand darin, seine ganze Willenskraft aufzuwenden, und die Sängerinnen in der gleichen Melodie und Intonation einen neuen Text singen zu lassen: „Schwulisex, Schwulisex…“. Das auf die eigene Festplatte implementierte fremde Programm wurde gehackt und konnte so zu eigenen Zwecken genutzt werden.</p>
<div id="attachment_962" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-962" title="Vor dem Mindhack" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2012/10/mindhacks_vorher.jpg" alt="" width="450" height="570" /><p class="wp-caption-text">Der Autor bei der konzentrierten Suche nach Möglichkeiten, die industriell vorgeformten Fremdgedanken in seinem Kopf unschädlich zu machen.</p></div>
<p>Zwar blieben die geistige Weggetretenheit und die Tendenz zur Selbstverstümmelung, die Hausaufgaben waren immer noch kaum zu bewältigen, aber die Laune wurde erheblich besser, man begegnete der Welt mit einem verwegenen Grinsen und hatte wieder das Gefühl, Herr seiner selbst zu sein.<br />
Was folgte, war – ganz dem Zeitgeist entsprechend &#8211; ein Wettrüsten auf beiden Seiten. Die Werbeindustrie begegnete der Libertinage seiner Zielgruppe mit immer penetranter vorgetragenen Parolen, schrillen, debilen Kinderstimmen, die intonierten „Sugus, Sugus, Sugus von Suchard.“ – Als Reaktion versuchten die so Angegriffenen noch nicht einmal mehr, den Slogan durch etwas ähnlich Klingendes zu ersetzen. Die Stumpfheit der Aggressoren imitierend und übertreffend wurde aus dem „Sugus“-Song: „Nitro, Nitro, Nitroglycerin“. Und dann kam eine gereimte Zeile, die so grandios schlecht war, dass ich mich ihretwegen jahrelang nicht mehr erinnern konnte, wie eigentlich der Originaltext ging. Die Kinder sangen: „Tote Kinder kennen´s schon, es schmeckt nach Benzin.“</p>
<p>Wie der Kampf ausgegangen ist, weiß ich nicht, da ich irgendwann mittendrin aus der Szene ausgestiegen bin.<br />
Mindhacks müssen aber nicht immer Spaltung und Auflösung von Ideen zum Ziel haben.<br />
Bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 grölten die italienischen Fans das Riff des White Stripes Songs „Seven Nation Army“ auf so anmutige Art und Weise, dass sich snobbistische Indierocker mit komplizierten Frisuren plötzlich viel weniger snobbistisch fühlten und ein kulturübergreifendes Wir-Gefühl entstand, welches von den einflussreichen Meinungsmachern der Popkulturmedien so nicht vorgesehen war.</p>
<div id="attachment_967" class="wp-caption aligncenter" style="width: 325px"><img class="size-full wp-image-967" title="Nach dem Mindhack" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2012/10/mindhacks_nachher.jpg" alt="" width="315" height="550" /><p class="wp-caption-text">Die befreiende Wirkung des Mindhacks. Kreativität bricht sich ihre Bahn.</p></div>
<p>Aber auch im privaten Bereich können Mindhacks hilfreich sein und das alltägliche Leben erleichtern.<br />
Ich möchte von einer persönlichen Erfahrung berichten. In der Hörspielserie „Die drei ???“ wurde irgendwann der von Carsten Bohn komponierte krautige Progressive-Jazzrock als Untermalungsmusik abgelöst durch vermeintlich coolere elektronische Musik. Es gab nun einen „gesungenen“ Titelsong. Auch hier war man bemüht, der Darbietung ein zeitgenössischeres Flair zu verleihen und verfremdete die Stimme mithilfe eines Vocoders, was im Normalfall so ziemlich jede Stimme lässig unterkühlt und roboterhaft klingen lässt. Allerdings hörte sich das Ganze hier dem Verfremdungseffekt zum Trotz eher so an, als würde es vom Dozenten des Literaturgrundkurses für die Sekundarstufe I vorgetragen. Nicht zuletzt sind es natürlich diese Schrulligkeiten, für die wir diese Serie lieben.<br />
Jedenfalls bewirkten diese grotesken Momente, dass sich der Song ähnlich hartnäckig in meine Gehirnwindungen fraß wie ein paar Jahre zuvor das Moulinex- respektive Schwulisexlied. Zusätzlich begünstigt wurde dies durch zwei weitere Faktoren: 1. Der Text besteht aus der etwa dreitausendmal wiederholten Parole „die drei Fragezeichen, die drei Fragezeichen, usw. usf.“, danach werden die Namen der Protagonisten aufgezählt: „Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews“, anschließend Wiederholung des Ganzen, je nach Regieintention drei- bis fünfmal. 2. Ich spielte die Hörspiele grundsätzlich abends zum Einschlafen ab. Die Monotonie des Titelsongs sorgte dafür, dass ich oft nicht mal mehr mitbekam, wie das Telefon auf Onkel Titus Schrottplatz im versteckten Wohnwagen klingelte und die Handlung in Gang setzte. Die dritte Wiederholung der Gesangsschleife vermischte sich bereits mit der ersten leichten Traumphase und gelangte so in die tieferen Schichten meines Bewusstseins.<br />
Folge war, dass ich am folgenden Tag eine Stimme hörte. Es war natürlich eine Vocoder-Stimme, und alles was sie sagte war: „Die drei Fragezeichen.“. Wie um auszugleichen, dass sie so wenig zu sagen hatte, sagte sie es sehr, sehr häufig. Den ganzen Tag. Ich fühlte mich fremdbestimmt. Dann erinnerte ich mich an Schwulisex und Nitroglycerin.<br />
Ich schaffte es irgendwann, dass der ewig jugendliche Literaturprofessor in meinem Kopf nicht mehr die richtigen Namen der drei Detektive sang, sondern stattdessen: „Justus Donut, Peter Slow und Bob Android“ – was für eine Erleichterung. Dass dazu ein völlig beknackter Beat lief machte es nur noch umso schöner.<br />
Aber die endgültige Befreiung erlangte ich erst, als ich die Stimme zwang, folgenden Satz zu formen:<br />
„Die drei Fahrradspeichen“<br />
Nachdem ich das Programm in meinem Kopf einmal gehackt hatte, war es Wachs in meinen Fingern, und ich formte es nach meinem Belieben.<br />
„Die drei Nadelstreifen“<br />
„Die drei Wasserleichen“<br />
„Die drei Superreichen“<br />
„Die drei Klageweibchen“<br />
„Die drei Jahreszeiten“<br />
„Die drei Kragenweiten“<br />
„Die drei Kreidebleichen“</p>
<p>Je schlechter es wurde, desto besser ging es mir<br />
„Die drei Faltigkeiten“<br />
„Die drei Eingeseiften“<br />
„Die am Arsch gekneiften“<br />
„Die im Fass gereiften“<br />
„Die die Zargen streichen“</p>
<p>„Die dem Darm entweichen“</p>
<p>Wichtig ist, dass es immer von der komischen Stimme gesungen wird und im Rhythmus bleibt. Zwischendurch immer wieder mal<br />
„Justus Donut, Peter Slow und Bob Android”<br />
und dann weiter<br />
„Die drei Magensäuren“<br />
„Die den Stein erweichen“</p>
<p>Fortsetzung folgt.</p>
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		<title>Quartett! Vier Romane auf Postkarte</title>
		<link>http://postcardinal.de/2011/10/10/quartett/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 19:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirksen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei neue Romane in dieser gleichermaßen gewagten wie kurzweiligen Reihe.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Epische an der Epik liegt doch eigentlich an dem Feeling. (Kalle Schellinski)<br />
</em></p>
<p>Nachdem ich schon vor etwas längerer Zeit den ersten abgeschlossenen Roman auf Postkarte, schlicht <a href="http://postcardinal.de/2011/06/07/fuchs-der-abgeschlossene-roman-auf-postkarte/" target="_blank">&#8220;Fuchs&#8221;</a> betitelt, dem geneigten Leser dieser Seiten vorgestellt habe, wage ich nun den großen Coup. Mit gleich drei weiteren Romanen mache ich das Quartett komplett. Und selbstverständlich passt auch dieses Mal jeder Roman auf eine einzige Postkarte!</p>
<p>Den Anfang macht &#8220;Geldbörsenstreich&#8221;, ein Roman, der einen schönen Gegenpunkt zum actiongeladenen und mit dem Duft der großen, weiten Welt versehenen &#8220;Fuchs&#8221; setzt. Hier geht es um die kleine Welt, das Private, und die kleinen Probleme, die auch hier auftauchen, so sicher wie das Amen in dr Kirche.</p>
<p><a href="http://de.dawanda.com/product/23538569-Postkarte-abgeschlossener-Roman-Geldboersenstreich" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-912" title="Geldbörsenstreich" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/10/geldboersenstreich.jpg" alt="" width="350" height="495" /></a></p>
<p>Gefolgt wird diese durchaus komödiantisch zu verstehende Sozialstudie von dem finsteren, im archaischen Urschlamm wühlenden  &#8220;Talisman&#8221;. Mit diesem Text schlüpfe ich zum letzten Mal in die Rolle des Nietzscheimitators, mit der ich über Jahre hinweg bei Kaufhauseröffnungen und Seniorenabenden ein dankbares und überraschtes Publikum begeistern und zum Nachdenken bringen konnte. Selbst wenn es spät geworden war und die Gäste am Tresen schon mit dem Schlaf kämpften, so waren sie doch immer noch voll des Lobs, wenn ich kurz vor der Sperrstunde noch eine meiner düsteren, alles bis dahin dagewesene auf den Kopf stellenden Tiraden auf Gott und die Welt oder das, was von all dem noch übrig war, vom Stapel ließ. Hier also eine letzte Kostprobe dieses Talents, danach möchte ich nie wieder darauf angesprochen werden.</p>
<p><a href="http://de.dawanda.com/product/23538257-Postkarte-abgeschlossener-Roman-Talisman" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-913" title="Talisman" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/10/talisman.jpg" alt="" width="350" height="495" /></a></p>
<p>Wer immer noch nicht genug hat, der besorge sich alte Ausgaben des <a href="http://www.ox-fanzine.de/" target="_blank">Ox Fanzines</a> und lese meine Kolumne &#8220;Z.E.N. &#8211; Heimstudium für den Proletarier und seine Frau&#8221;. Eine Kostprobe, wie ich finde eine der besten, habe ich <a href="http://heimstudium.com/borgmann/normalin.html" target="_blank">hier </a>ins Netz gestellt.</p>
<p>Zu guter letzt geht es noch einmal &#8211; wie bei &#8220;Fuchs&#8221; &#8211; in die Welt des Abenteuers, der unerklärlichen Phänomene und der knisternden Spannung. Unter Hochspannung gar steht die Schrift, die ich bis zum Anschlag komprimieren musste, um sie dem Postkartenformat gefügig zu machen. Für alle, die meinem Hinweis im <a href="http://postcardinal.de/shop/#h=808-1318275369008" target="_blank">DaWanda-Shop</a> gefolgt sind, weil sie den Text auf der dort dargestellten Postkarte nicht entziffern konnten, hier eine mühelos Lesbare Version.</p>
<p>Auf der realen Postkarte, die ich dort zum Verkauf anbiete, ist der Roman natürlich einwandfrei lesbar. Denjenigen, die dennoch Probleme damit haben, empfehle ich, Fans meiner <a href="https://www.facebook.com/pages/The-Post-Cardinal/125190200885117?sk=wall" target="_blank">Facook-Seite</a> zu werden. Dann verpassen sie es auf keinen Fall, wenn ich dort, wie ich es schon seit Beginn des vorangegangenen Satzes plane, Anleitungen zum Eigenbau von Sehhilfen sowie Rezepte für entsprechend wirkende Tinkturen veröffentliche. Ich verfolge damit keinerlei kommerzielle Ziele. Alles lässt sich uneingeschränkt mit Dingen bewerkstelligen, die sich in jedem Haushalt &#8211; zur Not in dem des Nachbarn &#8211; beziehungsweise an jedem Wegesrand finden lassen.</p>
<p>Bevor es nun los geht, möchte ich mich verabschieden. Ich muss das ja nicht mehr lesen, da ich es selbst geschrieben habe. Holdrio!</p>
<p style="padding-left: 60px;">Abflug, Mann</p>
<p style="padding-left: 60px;">Die Maskerade war eine sehr ungewöhnliche und seltene. Man fand Ähnliches nur noch in ganz wenigen Bergdörfern und bei vereinzelten Religionsgemeinschaften in den Vororten von New York.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Danny Dan war sofort klar, dass er extrem wachsam sein musste. Auf keinen Fall durfte er sich von der altväterlichen Güte einwickeln lassen, die die Masken seiner Gegenüber ausstrahlten. Genauso wenig durfte ihm ihre bedrohliche Psychotik Angst einflößen.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Zuletzt musste er Acht geben, nicht in den Sog ihrer prallen Orgiastik gezogen zu werden. Deshalb stellte er – mit einem Seufzer des Bedauerns &#8211; sein gerade bestelltes Kaltgetränk zurück auf den Tresen der Strandbar.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Dann trat er der seltsamen Versammlung entgegen und fragte sie mit fester Stimme: „Was wollt ihr von mir?“</p>
<p style="padding-left: 60px;">Darauf bekam er keine Antwort. Offensichtlich wussten die Maskierten es selber nicht.</p>
<p style="padding-left: 60px;">„Dann haut gefälligst ab und sucht euch eine sinnvolle Beschäftigung“, brüllte Dan Danny sie an.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Was blieb ihnen übrig? Sie ließen die Opfertiere laufen und zerstreuten sich auf der Strandpromenade. Sie wurden nie wieder gesehen, und auf Drängen von Dany Dann verzichtete die örtliche Zeitung darauf, einen Artikel zu dem Vorfall abzudrucken. Um die Lücke auf der Titelseite zu füllen, berichtete man über die korrupten Machenschaften des Bürgermeisters. So hatte die Sache am Ende doch noch etwas Gutes.</p>
<p><a href="http://postcardinal.de/about/zur-person/" target="_self">Dirk</a></p>
<div align="right" style="float: right; padding: 5px 0px 0px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://postcardinal.de/2011/10/10/quartett/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fuchs &#8211; der abgeschlossene Roman auf Postkarte</title>
		<link>http://postcardinal.de/2011/06/07/fuchs-der-abgeschlossene-roman-auf-postkarte/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 20:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirksen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Startschuss für eine neue Reihe bei The Post-Cardinal: Miniaturepik zum Versenden. Literarische Kleinode für in den Briefkasten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Startschuss für eine neue Reihe bei The Post-Cardinal: Miniaturepik zum Versenden.</em> <em>Literarische Kleinode für in den Briefkasten.</em></p>
<p>Heute kam das Paket mit den neuen Postkarten von der Druckerei. Jetzt muss ich die Bögen nur noch mithilfe meiner Handschneidemaschine (ja, okay, sie gehört mir nicht, aber was spielt das hier für eine Rolle?) in briefkastenschlitzgerechte Portionen zerteilen.</p>
<p>Dann könnt ihr mit dieser Postkarte euren Lieben und Freunden nicht nur eure eigenen persönlichen Gedanken zusenden, sondern auch gleich noch meine &#8211; wie praktisch.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://de.dawanda.com/product/19971581-Postkarte-abgeschlossener-Roman-Fuchs" target="_blank"><img class="size-full wp-image-891 aligncenter" title="Fuchs" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/06/Fuchs.jpg" alt="" width="450" height="636" /></a></p>
<p>Ich habe noch zwei drei weitere kurze Texte in der Schublade, die ausreichend Gedankenstoff für eine dicke Schwarte hätten, aber dennoch locker auf DIN A6 Platz finden. Dieses Mal handeltes  sich um einen Fantasy-Krimi, und trotz des sehr begrenzten  Raums ist alles drin: Verschwörung, Drogen, Erotik, Gefahr,  Verfolgungsjagd, Schießerei, ein gutes aber nachdenklich stimmendes Ende.   Alles drin außer einem Bezug zwischen Titel und Handlung. Und daran  erkennt der Fachmann dann auch, dass der Text in keinster Weise so  geplant und strukturiert verfasst wurde, wie ich hier glauben machen  will, sondern ganz im Gegenteil. Und so will ich es auch in Zukunft halten.</p>
<p><a href="http://postcardinal.de/about/zur-person" target="_self">Dirk</a></p>
<div align="right" style="float: right; padding: 5px 0px 0px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://postcardinal.de/2011/06/07/fuchs-der-abgeschlossene-roman-auf-postkarte/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Knopf hoch!</title>
		<link>http://postcardinal.de/2011/06/01/knopf-hoch/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 22:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirksen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Button up! Wer sein Hemd vernünftig zugeknöpft hat, der lässt den Kopf nicht so leicht hängen. Darin sind sich Engländer und Deutsche einig. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Button up! Wer sein Hemd vernünftig zugeknöpft hat, der lässt den Kopf nicht so leicht hängen. Darin sind sich Engländer und Deutsche einig.</p>
<p><a href="http://de.dawanda.com/product/11951242-Postkarte-Knopf-Hoch-orange" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-68" title="knopf_hoch_orange" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/02/knopf_hoch_orange.jpg" alt="" width="332" height="467" /></a>Diese Karte soll nicht nur aufmuntern, sie soll auch nicht nur ermuntern &#8211; nämlich auf eine gute Körperhaltung und eine angemessene Verschließung des Oberhemdes zu achten. Sie soll in erster Linie eine Hommage an alle schönen Knöpfe sein, die man mit sehr viel Glück an der eigen Kleidung, meistens aber als Einzelstücke in einer Dose aus Blech oder Holz findet. Ich schaue mir meine liebsten Knöpfe mindestens genau so gerne an wie Album-Cover, Kunstbände oder alte Elektrogeräte. Und dann frage ich mich, wer wohl die anonymen Künstler gewesen sind, die diese Kleinode geschaffen haben, eine perfekte Abstimmung von Material und Form, Zeugen ihrer Zeit und dennoch zeitlos, ohne jeden Kompromiss in Bezug auf ihre Funktionalität.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Diese Menschen sollten endlich gewürdigt werden, nur&#8230;wie findet man sie?</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/05/knopf_orange_frei_hinten-Kopie.jpg" rel="lightbox[860]"><img class="aligncenter size-full wp-image-864" title="orange" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/05/knopf_orange_frei_hinten-Kopie.jpg" alt="" width="450" height="412" /></a><img class="aligncenter size-full wp-image-866" title="perlmutt" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/05/perlmuttknopf.jpg" alt="" width="450" height="425" /><img class="aligncenter size-full wp-image-863" title="schwarz" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/05/schwarz.jpg" alt="" width="450" height="432" /></p>
<p style="text-align: left;">Kopflos aber nicht knopflos,</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://postcardinal.de/about/zur-person/" target="_self">Dirk</a></p>
<div align="right" style="float: right; padding: 5px 0px 0px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://postcardinal.de/2011/06/01/knopf-hoch/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wil-Borgmann Website am Start</title>
		<link>http://postcardinal.de/2011/05/28/wil-borgmann-website-am-start/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 22:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirksen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Taufkerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wil Borgmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Uff!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Wil-Borgmann_homepage_banner" src="http://wil-borgmann.de/wp-content/uploads/2011/05/header_sticker.jpg" alt="" width="596" height="90" /><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Eine nicht wegzuleugnende dunkle Schattierung unter den Augen, die nach oben ins Rötliche changiert, erzählt davon, zu welchen Stunden des &#8220;Tages&#8221; die Homepage dieses kleinen feinen Labels entstanden ist. Dafür wirkt sie aber, wie ich finde, richtig frisch.</p>
<p><a href="http://wil-borgmann.de/2011/05/16/rollerrobo/" target="_blank"><img class="alignright" title="Wil-Borgmann_Rollerrobo" src="http://wil-borgmann.de/wp-content/uploads/2011/05/galerie2-3.jpg" alt="" width="300" height="315" /></a></p>
<p>J<a href="http://wil-borgmann.de/2011/05/23/geburtstagskerzen/" target="_blank"><img class="alignright" title="Wil-Borgmann_Geburtstagskerzen" src="http://wil-borgmann.de/wp-content/uploads/2011/05/geburtstagskerzen.jpg" alt="" width="300" height="315" /></a>etzt kann ich endlich anfangen, sie nach Lust und Laune mit bunten Bildern zu füllen. Vorher gehe ich aber erst mal schlafen.</p>
<p><a href="http://wil-borgmann.de/zur-person-page/" target="_blank"><img title="Wi-Borgmann_zur_person" src="http://wil-borgmann.de/wp-content/uploads/2011/05/zur_person.jpg" alt="" width="110" height="110" /></a></p>
<p><a href="http://wil-borgmann.de/2011/05/25/taufkerzen-rankenmotiv/" target="_blank"><img class="alignright" title="Wil-Borgmann_Taufkerzen_Rankenmotiv" src="http://wil-borgmann.de/wp-content/uploads/2011/05/taufkerzen_rankenmotiv.jpg" alt="" width="300" height="311" /></a></p>
<p>Etwas gibt es ja auch schon zu sehen. Hier zeige ich euch schon mal ein bisschen was.</p>
<p><a href="http://wil-borgmann.de/" target="_blank"><img title="Wi-Borgmann_home" src="http://wil-borgmann.de/wp-content/uploads/2011/05/home.jpg" alt="" width="110" height="40" /></a></p>
<p>Am meisten würde ich mich natürlich freuen, wenn ihr direkt auf der neuen Seite vorbeischautet, noch mehr, wenn ihr rein-shoutet.</p>
<p><a href="http://wil-borgmann.de/kontakt-page/" target="_blank"><img title="Wil-Borgmann_Kontakt" src="http://wil-borgmann.de/wp-content/uploads/2011/05/kontakt.jpg" alt="" width="110" height="38" /></a></p>
<p>Der Weg ist nicht weit und führt über einen einfachen Klick auf die Bildchen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Eine angenehme Nachtruhe,</p>
<p><a href="http://postcardinal.de/about/zur-person/" target="_blank">Dirk</a></p>
<div align="right" style="float: right; padding: 5px 0px 0px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://postcardinal.de/2011/05/28/wil-borgmann-website-am-start/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zustand: 98%</title>
		<link>http://postcardinal.de/2011/05/27/zustand-98/</link>
		<comments>http://postcardinal.de/2011/05/27/zustand-98/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 May 2011 20:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirksen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kommt nicht darauf an, wieviel Prozent zur Vollkommenheit fehlen, sondern welche.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 330px; text-align: justify;">Ich habe die Tage einen Käsehobel wiedereingeschickt, also an den Hersteller zurückgeschickt, nachdem das Teil etwa drei Wochen lang in meiner Besteckschublade ungenutzt herumgelegen hatte. Es war nicht so, dass er mir nicht gefallen hätte. Er machte einen durchaus ordentlichen Eindruck. V2A Edelstahl. Unaufdringliches Design.</p>
<p style="padding-left: 330px; text-align: justify;">Auch war nichts an seiner Funktionalität auszusetzen &#8211; zumindest soweit ich, der ihn ja nie benutzt hatte, das beurteilen konnte. Daher gab ich auch in meinem der Rücksendung beigelegten Schreiben keinerlei Gründe für die Retournierung an, sondern verwies lediglich auf die Einhaltung aller Fristen meinerseits, und erwähnte wie beiläufig meine freundschaftlichen Kontakte zu Presse, Justiz, Politik und den Fans eines einschlägig bekannten Drittligavereins.</p>
<p style="padding-left: 330px; text-align: justify;">Der Hersteller entschuldigte sich in aller Form und bot an, mir einen neuen Käsehobel zuzusenden. Das lehnte ich aber dankend ab, da der neue Käsehobel sich ja höchstwahrscheinlich so gut wie gar nicht von dem unterschieden hätte, den ich doch gerade erst weggeschickt hatte. Am Ende konnte sich keiner darüber beschweren, wie die Sache gelaufen war, aber so richtig zufrieden war auch niemand.</p>
<p style="padding-left: 330px; text-align: justify;">Eine klassische 98% Situation.</p>
<p><a href="http://de.dawanda.com/product/11651438-Postkarte-Zustand"><img class="size-full wp-image-74 alignright" title="Zustand_98_%" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/02/zustand_quer.jpg" alt="" width="388" height="274" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Falls es euch oft ähnlich geht, kauft euch eine meiner <a href="http://de.dawanda.com/shop/Postcardinal" target="_blank">Postkarten</a>, und berichtet euren Freunden davon. Schickt es ihnen in den Briefkasten, schreibt nicht im Internet darüber, das bringt es nicht.</p>
<p>100%ig liebe Grüße,</p>
<p><a href="http://postcardinal.de/about/zur-person/">Dirk</a></p>
<div align="right" style="float: right; padding: 5px 0px 0px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://postcardinal.de/2011/05/27/zustand-98/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lord Pest und Graf Moped</title>
		<link>http://postcardinal.de/2011/04/25/lord-pest-und-graf-moped/</link>
		<comments>http://postcardinal.de/2011/04/25/lord-pest-und-graf-moped/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 21:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirksen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franklyn Ross Carpenter]]></category>
		<category><![CDATA[Peng!]]></category>
		<category><![CDATA[Wil Borgmann]]></category>
		<category><![CDATA[Z.E.N. - Heimstudium für den Proletarier und seine Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Ornithologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ox Fanzine]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Lord Pest und Graf Moped waren zwei schräge Vögel.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Lord Pest und Graf Moped waren zwei schräge Vögel.</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Im Zusammenhang mit dem Projekt <a href="http://postcardinal.de/2011/04/18/stromausfall-im-stundenhotel/" target="_self">Stromausfall im Stundenhotel</a> erwähnte ich bereits meine Kollaborationen mit verschieden Künstlern der Gruppe Peng!, die vor nun beinahe zehn Jahren in den Metropolen des Ruhrgebiets unterwegs war und auch schon begann ihre Fühler in benachbarte Länder und Staaten auszustrecken, kurz bevor die Zentrifugalkraft sie auseinander trieb.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite1.jpg" rel="lightbox[666]"><img class="alignleft size-full wp-image-669" title="Z.E.N. CD Booklet S.1 von Wil Borgmann" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite1.jpg" alt="" width="310" height="310" /></a>Maßgeblich beteiligt an dem &#8220;Stromausfall&#8221; war <a href="http://f-r-carpenter.de/" target="_blank">Franklyn Ross Carpenter</a>, der mir auch den Auftrag gab, eine Kurzgeschichte mit dem Titel &#8220;Lord Pest und Graf Moped&#8221; zu schreiben.</p>
<p>Das Wort Moped löst bei Menschen, deren Jugend Ende der 80er Jahre im Münserland in der Nähe der holländischen Grenze stattgefunden hat, unweigerlich Assoziationen mit einer Droge aus, die dort im Zollgrenzbezirk das Leben der Bewohner so oder so beeinflusste, sie gehörte gewissermaßen zum Alltag.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite2.jpg" rel="lightbox[666]"><img class="alignright size-full wp-image-670" title="Z.E.N. CD Booklet S.2 von Wil Borgmann" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite2.jpg" alt="" width="310" height="315" /></a>Was ich nach meinem Umzug in die große Stadt  im Zusammenhang mit Drogen zu sehen bekam, hatte alles andere als alltäglichen Charakter, ich möchte es als albtraumatisch bezeichnen.</p>
<p>Die Protagonisten der Geschichte habe ich irgendwo in der Mitte dieses Spannungsfeldes aus seltsam sympatischem Kleinganoventum  auf der einen Seite, und der zur Hölle auf Erden verrotteten Lebenslüge von Schwerabhängigen auf der anderen platziert.</p>
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<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite3.jpg" rel="lightbox[666]"><img class="alignleft size-full wp-image-671" title="Z.E.N. CD Booklet S.3 von Wil Borgmann" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite3.jpg" alt="" width="310" height="315" /></a></p>
<p>Dass es sich bei Lord Pest und Graf Moped um zwei sich in Dauermutation befindende Vögel handelt, war vermutlich dadurch ausgelöst, dass Franklyn Ross Carpenter zu jener Zeit unablässig einen Roman mit dem Titel &#8220;Fabeltiere stehen Schmiere&#8221; anzukündigen pflegte, auf den die Fachwelt noch heute wartet.</p>
<p>Die Miniaturerzählung, die so entstand, wurde zunächst im <a href="http://www.ox-fanzine.de/" target="_blank">Ox-Fanzine</a> veröffentlicht, in meiner damals regelmäßig dort erscheinenden Kolumne.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Das Motto dieser Kolumne lautete &#8220;Z.E.N. &#8211; Heimstudium für den Proletarier und seine Frau&#8221;.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite4+5.jpg" rel="lightbox[666]"><img class="aligncenter size-full wp-image-672" title="Z.E.N. CD Booklet S.4 u. 5 von Wil Borgmann" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite4+5.jpg" alt="" width="513" height="259" /></a><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Später habe ich daraus zusammen mit zwei weiteren Kolumnen dieser Reihe  ein Hörbuch gemacht und es mit lustigen Sounds unterlegt. <a href="http://heimstudium.com/Lord_Pest_Graf_Moped.mp3">Lord_Pest_Graf_Moped.mp3</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite6.jpg" rel="lightbox[666]"><img class="size-full wp-image-673 alignright" title="Z.E.N. CD Booklet S.6 von Wil Borgmann" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite6.jpg" alt="" width="340" height="340" /></a>Hier könnt ihr euch das Ergebnis anhören, es dauert etwa zwanzig  Minuten, ich würde mich freuen, wenn ihr euch online-untypisch die Zeit  nehmen würdet.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
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<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Das Hörbuch hatte ich in einer Mini-Auflage bei Peng! Veranstaltungen  dabei. Die wenigen verbliebenen Exemplare habe ich irgendwann leicht  verschämt tief unten in irgendeiner Kiste versteckt.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite7.jpg" rel="lightbox[666]"><img class="size-full wp-image-674 aligncenter" title="Z.E.N. CD Booklet S.7 von Wil Borgmann" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite7.jpg" alt="" width="280" height="287" /></a></p>
<p>Ob ich Teil zwei und drei auch noch herauskrame, überleg ich mir noch. Das wunderschöne Booklet, dessen Seiten diesen Artikel einrahmen, hat <a href="http://wil-borgmann.de/" target="_blank">Wil Borgmann</a> gestaltet.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite8.jpg" rel="lightbox[666]"><img class="size-full wp-image-675 aligncenter" title="Z.E.N. CD Booklet S. 8 von Wil Borgmann" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/zen_c_booklet_seite8.jpg" alt="" width="280" height="280" /></a></p>
<p><a href="../about/zur-person/" target="_self">Dirk</a></p>
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		<title>Kulturweltmacht 2010</title>
		<link>http://postcardinal.de/2011/04/21/kulturweltmacht-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 21:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirksen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturweltmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Postkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Folkwang]]></category>
		<category><![CDATA[Freddy Krüger Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturhauptstadt 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrpott]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab´s nicht mehr rechtzeitig geschafft.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">
<p><img class="size-full wp-image-606 alignright" title="baumstumpfgemaelde" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/baumstumpfgemaelde.jpg" alt="" width="290" height="286" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
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<p>Ich hab´s nicht mehr rechtzeitig geschafft.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><img class="size-full wp-image-607 alignleft" title="fahrradparkgemaelde" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/fahrradparkgemaelde.jpg" alt="" width="399" height="845" />Was war das für ein Jahr für die Kultur in der noch gerade rechtzeitig als Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins so umbenannten &#8220;Ruhrmetropole Ruhrstadtgebiet Ruhrregion an der Ruhr&#8221;. Wie ein warmer Regen prasselten die Fördergelder auf die schon leicht bröckelig gewordene  Kulturlandschaft der bis dahin noch unter der liebevoll-abfälligen Bezeichnung &#8220;Ruhrpott&#8221; bekannten Region. Der verdorrte Acker verwandelte sich daraufhin in eine fruchtbare Sole, auf der die unabhängigen Projekte keimten, gediehen, emporsprossen, ja man möchte sagen, emporschossen in den Himmel, um dort in den schillerndsten Farben zu zerplatzen und im Zusammenspiel mit den von Ruhrgas erzeugten Fäkalgerüchen ein audio-visuell-olfaktorisches Feuerwerk abzubrennen.</p>
<p>Es gab T-Shirts zum Thema Ruhrgebiet und T-Shirts zum Thema Kulturhauptstadt und T-Shirts zum Thema Kulturhauptstadt Ruhrgebiet. Und es gab Postkarten mit den Motiven, die man von den T-Shirts kannte, es war ein Wahnsinn.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromkastengemaelde.jpg" rel="lightbox[604]"><img class="alignright size-full wp-image-609" title="stromkastengemaelde" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromkastengemaelde.jpg" alt="" width="281" height="409" /></a>Touristen aus ganz Deutschland fragten einen auf der Straße nach dem Weg zum neuen Folkwang Museum, und nickten anerkennend, wenn man in vollständigen hochdeutschen Sätzen antwortete.</p>
<p>Direkt vor besagtem Museum wurde ich gar in fremdländischer Zunge nach dem nächsten Taxistand gefragt.</p>
<p>&#8220;You simply go this way, at the next crossing you turn left and follow the road until you see a pub on the right side called &#8220;Am Pütte&#8221;. Then you only have to&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Forget it!&#8221;</p>
<p>Damit war das Gespräch beendet, dabei hätte ich die junge Dame zu gerne noch auf die hervorragenden Möglichkeiten des öffentlichen Nahverkers aufmerksam gemacht. Aber dazu kam es nicht mehr. Es war eine schnellebige, es war eine wilde Zeit.</p>
<div id="attachment_610" class="wp-caption alignleft" style="width: 369px"><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stuhlreihengemaelde.jpg" rel="lightbox[604]"><img class="size-full wp-image-610" title="Kunstvolle Installation oder Ausdruck mediterraner Lebensart?" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stuhlreihengemaelde.jpg" alt="Kunstvolle Installation oder Ausdruck mediterraner Lebensart?" width="359" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Kunstvolle Installation oder Ausdruck mediterraner Lebensart?</p></div>
<p>Als ich mich im Spätsommer jenes Jahres mit einer Fotokamera auf den Weg machte, um Impressionen von meiner Heimat im kulturellen Klimawandel einzufangen und diese in Postkarten umzusetzen, meinte meine Frau, dass das ja wohl reichlich spät sei, und damit hatte sie recht. Das Jahr der Kulturhohheit ging schneller vorbei, als ein gewöhnliches Jahr.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Und ich bin vermutlich der Einzige, der nicht stinkreich dabei wurde und daraufhin woanders hingezogen ist.</p>
<p>Aber ganz umsonst war mein Ausflug nicht.</p>
<div id="attachment_608" class="wp-caption alignright" style="width: 337px"><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/kulturweltmacht.jpg" rel="lightbox[604]"><img class="size-full wp-image-608 " title="So oder so ähnlich hätte die Postkarte aussehen können, wäre sie ein Jahr früher fertig geworden. Ich stelle sie hiermit der Gemeinschaft zur Verfügung. Wer mag soll sie sich ausdrucken, die Jahreszahl mit Hilfe von Korrekturband aktualisieren, und von jedem beliebigen Wohnort aus an die Eltern senden. Damit ist man sich ihrer Aufmerksamkeit sicher." src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/kulturweltmacht.jpg" alt="Postkarte Kulturweltmacht 2010" width="327" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">So oder so ähnlich hätte die Postkarte aussehen können, wäre sie ein Jahr früher fertig geworden. Ich stelle sie hiermit der Gemeinschaft zur Verfügung. Wer mag soll sie sich ausdrucken, die Jahreszahl mit Hilfe von Korrekturband aktualisieren, und von jedem beliebigen Wohnort aus an die Eltern senden. Damit ist man sich ihrer Aufmerksamkeit sicher.</p></div>
<p>Die Suche nach Objekten, in denen sich das Künstlerisch-Majestätische manifestieren musste, schärfte meine Sinne und ließ mich Dinge entdecken, an denen ich schon oft achtlos vorüber gegangen war. So zum Beispiel am Eingang des Fußgängerpfades entlang einer Industrieruine, den Ortsansässige gerne &#8220;Freddy Krüger Weg&#8221; nennen: Allein die Tatsache, dass hier, wo regelmäßig große Mengen Waschmaschinen und Kühlschränke abgeladen und dann nie wieder abgeholt werden, und wo man manchmal Dealer und Drogenabhängige sanft beiseite schubsen muss, um seinen Weg fortsetzen zu können, ein Parken-Verboten Schild aufgestellt ist, ist schon eine Sensation.</p>
<p>Aber dass dann noch jemand sein Fahrrad an diesem Schild ankettet anstatt an dem direkt davor befindlichen Fahrradständer, und dass dann andere die Reifen und den Sattel von diesem Fahrrad abschrauben &#8211; vermutlich im Tausch für einen defekten Elektroherd &#8211; und dass das Fahrrad dann jahrelang so da hängen bleibt, vor dem nie benutzten Fahrradständer &#8211; das hat eine Schönheit, die kann sich ein Künstler für das Geld nicht selber ausdenken.</p>
<p><a href="../about/zur-person/" target="_self">Dirk</a></p>
<div align="right" style="float: right; padding: 5px 0px 0px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://postcardinal.de/2011/04/21/kulturweltmacht-2010/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stromausfall im Stundenhotel</title>
		<link>http://postcardinal.de/2011/04/18/stromausfall-im-stundenhotel/</link>
		<comments>http://postcardinal.de/2011/04/18/stromausfall-im-stundenhotel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 22:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirksen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franklyn Ross Carpenter]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Wissler]]></category>
		<category><![CDATA[Peng!]]></category>
		<category><![CDATA[Wil Borgmann]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://postcardinal.de/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[Das elektrische Bett steht still.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_titel.jpg" rel="lightbox[544]"><img class="alignright size-full wp-image-588" title="stromausfall_im_stundenhotel" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_titel.jpg" alt="" width="300" height="287" /></a>Beim Durchforsten meiner Archive auf der Suche nach Interesantem, das ich für diese Seiten verwenden könnte, fielen mir &#8211; Zufall oder Bestimmung &#8211; eine ganze Reihe von Kollaborationen mit Mitgliedern der Gruppe Peng! in die Hände.</p>
<p>Ich habe bewusst nicht das Wort Künstlergruppe verwendet, auch wenn dies wahrscheinlich die zutreffendste Bezeichnung wäre.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">o</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">o</span></p>
<p><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/Pfusch_Plakat.jpg" rel="lightbox[544]"><img class="alignleft size-full wp-image-566" title="Peng! Plakatentwurf von Dirk Borgmann, der aber abgelehnt wurde. Wahrschenlich der einzige Beitrag, der je einer Qualitätskontrolle zum Opfer fiel." src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/Pfusch_Plakat.jpg" alt="" width="320" height="237" /></a><span style="color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Aber so verschieden die an der Gruppe beteiligten Personen waren, so unterschiedlich waren vermutlich auch die Auffassungen darüber, worum es bei Peng! im Grunde ging, und es waren bestimmt einige darunter, denen der Begriff Kunst im Zusammenhang mit dem wilden Treiben von Peng! peinlich bis unzutreffend erschienen wäre.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Noch verbreiteter dürfte diese Auffassung zu jener Zeit unter den außenstehenden Beobachtern  gewesen sein.</p>
<p>Es fällt mir schwer, die Projekte zeitlich einigermaßen genau einzuordnen. Es war eine Zeit des Suchens und Experimentierens, in der ich vermutlich weder eine Uhr noch einen Kalender besaß.</p>
<p><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/peng_marathon.jpg" rel="lightbox[544]"><img class="alignright size-full wp-image-574" title="peng! beschließt den marathon" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/peng_marathon.jpg" alt="" width="320" height="290" /></a>Glücklicherweise kann ich mich noch an den Abend erinnern, an dem die Idee zu &#8220;Stromausfall im Stundenhotel&#8221; entstand. Es muss irgendwann in den ersten drei oder vier Jahren unseres Jahrtausends gewesen sein, soviel ist sicher. Beteiligt waren <a href="http://f-r-carpenter.de/" target="_blank">Franklyn Ross Carpenter</a>, <a href="http://www.2010lab.tv/blog/parlant-papap-texte-filme-und-lieder-im-jam-session-stil" target="_blank">Harald Wissler</a>, <a href="http://wil-borgmann.de/" target="_blank">Wil Borgmann</a> und meine Wenigkeit. Schnell war der Entschluss gefasst, eine Rockoper mit dem Titel &#8220;Beverly Holzkopf&#8221; zu schreiben, zu komponieren, zu inszenieren und mindestens zu verfilmen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Tatsächlich herausgekommen ist ein Vierzeiler, der mit der Rockopern-Idee nicht das Geringste zu tun hat. Wer für welche Zeile verantwortlich zeichnet, wage ich nicht zu mutmaßen, mit der Illustration wurde Wil Borgmann beauftragt.</p>
<p>Hier nun das Ergebnis. Ich empfehle, auf das erste Bild zu klicken, um sich das Ganze in der Vergrößerung anzuschauen.</p>
<p><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_1.jpg" rel="lightbox[544]"><img class="aligncenter size-full wp-image-546" title="stromausfall_1" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_1.jpg" alt="" width="321" height="148" /></a><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_2.jpg" rel="lightbox[544]"><img class="aligncenter size-full wp-image-547" title="stromausfall_2" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_2.jpg" alt="" width="320" height="161" /></a><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_3.jpg" rel="lightbox[544]"><img class="aligncenter size-full wp-image-556" title="stromausfall_3" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_3.jpg" alt="" width="318" height="146" /></a><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_4.jpg" rel="lightbox[544]"><img class="aligncenter size-full wp-image-557" title="stromausfall_4" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_4.jpg" alt="" width="320" height="143" /></a><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_5.jpg" rel="lightbox[544]"><img class="aligncenter size-full wp-image-558" title="stromausfall_5" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_5.jpg" alt="" width="322" height="160" /></a><a href="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_6.jpg" rel="lightbox[544]"><img class="aligncenter size-full wp-image-559" title="stromausfall_6" src="http://postcardinal.de/wp-content/uploads/2011/04/stromausfall_6.jpg" alt="" width="323" height="166" /></a><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p>Und zum Beweis, dass mein Mangelndes Erinnerungsvermögen eventuell nur ein Kockettieren mit einem womöglich eher schlecht gepflegten Rock´n´Roll Lifestyle darstellt, sage ich hier einen Textausschnitt aus dem Titelsong der verschollenen Rockoper &#8220;Beverly Holzkopf&#8221; aus dem Gedächtnis auf:</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Ich bin der Beverly Holzkopf</p>
<p style="text-align: center;">Mach beim Bösewicht klopf klopf</p>
<p style="text-align: center;">Die Tür macht auf das Tor macht so weit.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p style="text-align: center;">Wer ist der Beverly Holzkopf?</p>
<p style="text-align: center;">Wer pflicht der Ziege ´nen Rockzopf?</p>
<p style="text-align: center;">Braucht nicht Geld und braucht auch keine Zeit&#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">0</span></p>
<p style="text-align: left;">Gesungen werden sollte das auf die Melodie von Harold Faltermeyer´s Axel F. So viel Schmiss legte natürlich die Messlatte für alles, was in dieser Oper noch passieren konnte, dermaßen hoch, dass ihre Umsetzung letztendlich ein Ding der Unmöglichkeit blieb.</p>
<p style="text-align: left;">Die zarte Poesie des Stromausfalls hingegen bewirkte, dass eine Veröffentlichung im Peng! Magazin zwingend notwendig wurde, und zwar in der Ausgabe&#8230;ehm&#8230;das ist jetzt etwas peinlich. Die Nummer der Ausgabe werde ich selbstverständlich recherchieren und nachreichen. Versprochen!</p>
<p style="text-align: left;"><a href="../about/zur-person/" target="_self">Dirk</a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<div align="right" style="float: right; padding: 5px 0px 0px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://postcardinal.de/2011/04/18/stromausfall-im-stundenhotel/"></a></div>]]></content:encoded>
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